Projekte

Speis & Trank & Minnesang

Aperitif mit saurem Obst
Pfeffer vom Hasen mit zweierlei Gnocchi und Schwallenbergsalse
Rheinische Hühner, also von Gebraten, mit Condiment
Blamensir und Granatapfelsalat als Zwischengang
Fischpasteten mit Erbsen am Spieß, Fenchelgemüse mit Safran, dazu Brombeersalse
Mohnkäse, Khabis al-lauz, Halsband
süßes Obst mit Trockenfrüchten

.. so lautete die Speisenabfolge unseres üppigen Hochzeitsmahls auf der Eggenburger Stadtburg am 7. und 8. September 2019.

Stadtburgtor

Nicht nur die Neuvermählten, auch alle anderen Beteiligten – also sowohl die aus Italien angereiste neue Verwandtschaft wie die alteingesessene Eggenburger Sippe samt Gastgebern und Hausgeistlichem – haben sich mit dem Verlauf der Festlichkeiten mehr als zufrieden gezeigt.

Der Koch

Gekocht wurde, wenn möglich, über offenem Feuer in eisernen Pfannen und tönernen Töpfen und Grapen; gebacken in unserem eigens angefertigten Lehmofen. Gegessen wurden die vielen Köstlichkeiten von Fladentellern, zum Munde geführt mit den Fingern, selbstmitgebrachten Messern und ab und an gar mit den aus Italien neu eingeführten Spiessen.

Tafel

Das reichhaltige Getränkeangebot – Rotbier, Sauerbier, lokale Weine und Säfte, Met und Hippokras – konnten wir in eigens für uns angefertigten Krügen und Bechern servieren.

Minnesang

Musikalisch untermalt wurde das Hochzeitsmahl von den Minnesängern Max und Mirjam de Vime. Ihre Melodien und das zauberhafte Ambiente der Eggenburger Stadtburg bildeten den perfekten Rahmen für unsere kulinarische Zeitreise.

Alles in allem eine gelungene Veranstaltung. Wir freuen uns auf ein nächstes Mal! Informationen über kommende Veranstaltungen gibt es unter chef@KochKulturMuseum.at

Lehmofen

Eggenburger Adventszauber

Im November 2018 verbrachten wir mit unserem KochKulturMuseums-Standl ein Wochenende im niederösterreichischen Eggenburg, wo ein vorweihnachtlicher Adventzaubermarkt stattfindet. Neben einigen süßen Leckereien kochten wir auch wärmende Speisen nach historischen Rezepten für Euch auf:


Rhythmomachia

Im mittelalterlichen Europa war das Brettspiel RHYTHMOMACHIA ähnlich beliebt und verbreitet wie Schach. Der Kampf der Zahlen – so die Übersetzung aus dem Altgriechischen – verlangt seinen Mitspielern komplexe mathematische Fähigkeiten ab und war deshalb auch oft Teil des Unterrichts an den Domschulen.

Eines der wenigen existierenden Spielexemplare befindet sich in Österreich und seit einigen Jahren treffen sich in Wien mehr oder minder mathematisch oder spielerisch Interessierte, um in mittelalterlichem Ambiente den Geheimnissen der Rhythmomachie auf den Grund zu gehen. Als Umrahmung wird dazu mittelalterlich gekocht und gegessen. Bei Interesse könnt ihr Euch gerne melden.

Mulahwaja – ein arabisches Lammgericht aus dem Mittelalter mit Zuspeisen